Stadt-Jammern

Also heute muss ich unbedingt mal über "meine" Stadt jammern. So wie die Steine da auf dem Bild, nämlich unbeweglich, aber mächtig, so ist das in diesem Städtchen fast auch. Jeder, der nur irgendwie was mit den Ämtern zu tun hat, will was zu sagen haben. Ja gewiss, sie sind  superfreundlich, die Stadtoberen- und-Unteren

-manche auch nicht, aber die überseh ich einfach-. Alles ist nach außen hin traut, VER-traut, gediegen, fein, aber leider nicht feinsinnig. Na ja, wer ist schon feinsinnig. Am Amt kann man das nicht sein, da wird mehr gefeindet als gesinnt. Und sie sind alle furchtbar doll beschäftigt.

 

Das Bürgerbüro besteht überwiegend aus Jugendlichkeit, Smartheit, Unverbindlichkeit. "Bitte nehmen Sie Platz" hört man nicht mehr, klar, warum auch, da stehen Stühle, und da setzt man sich drauf, basta!!!! Stattdessen: "was kann ich für Sie tun?" aha, für mich was tun!! toll, gute Frage. Der Reisepass, den muss man ja haben, will man nicht als ein Niemand herumlaufen, muss erneuert werden. Wenn`s nach mir ginge, bräuchte kein Mensch sowas. Ich, ja wirklich, ich würde alles glauben, was man mir erzählt, ohne Ausweis, oder Reisepass, sagt mal ehrlich:

Wäre das das totale Chaos?? Ha, ich liebe Chaos, das überschaubare.

 Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2017, und es geht bergab mit unserem Städtchen. In der Fußgängerzone stehen einige Läden leer, das weithin bekannte Solebad hat seine Pforten geschlossen, weil die Stadtoberen einen Umbau beschlossen haben, der mehr als 3 Jahre dauern soll, und schon jete, sind die Kosten ins Unermessliche angestiegen.

Der neueste Schildbürgerstreich ist der, dass vor unserem schönen Rathaus eine Skulptur steht, der "Ausrufer". So wie auf dem Foto oben, da stand er mal. Dann aber wurde er nach rechts versetzt und fristete sein Dasein in einer ruhigen Ecke am alten Rathaus. Nun aber soll er wieder versetzt werden um 2 Meter und das soll 30oo,oo Euro kosten. Hurra, wir haben`s ja. So sind sie, unsere Stadtoberen.......

Na gut, dann ist es halt so. Da müssen wir durch, nehmen wir es gelassen, denn es gibt Schlimmeres.

 

 

 

 

 

Kirchenjammern

Schlimmer als die Macht der Schreibtischtäter ist 

die Macht derer, die hinter den "heiligen Mauern" hausen. Junge Junge, da bin ich froh, dass ich davon weg bin. Wer mit dem Klerus jemals zu tun hatte, oder immer noch hat, dem kann ich nur raten: Nicken und JA sagen. Mehr geht nicht und MEHR sag ich dazu nicht.

Urlaubs-Jammern

Da sieht man`s: Das ist KEIN Jammern, das ist Freude -Lebensfreude pur-.

Das war im Urlaub, August-Anfang September 2013 an der Ostsee. Da kann ich jetzt

nicht Jammern. Nein, wirklich nicht. Wir hatten nur schönes Wetter, Sonne, Wind, Wellen, gute Ferienwohnung, satt zu essen und zu trinken,  na, was will der Mensch mehr.

Sowas von Blau, -wunderbar-

Direkt in`s Blau

schau mal, die fahren einfach den Sommer weg

Der Sommer wird "abgefahren"

Auch das ist (war) Sommer im Norden

Das war unser Urlaub 2014 an der Ostsee.

Meistens war`s schön, an diesem Tag,na ja, da war`s auch schön, nur nicht so warm, wie man sieht.


Altweiber-Jammer

Soll man (frau) jammern, wenn man alt wird oder gar schon ist? Na klar,  sage ich. Jammern hilft immer.

Manch einer jammert schon in jungen Jahren.  Ich jammere erst jetzt. Als Spätzünder steht mir das zu. Bei mir kam immer alles später als bei anderen Menschen. Das kann man als Vor-oder Nachteil  betrachten; ich sehe es als als Vorteil.

 

Naja, und dann ist da ja neben der ganzen Jammerei noch der Humor, den man gerade erst im Alter so richtig erreicht hat. Was gibt es denn schon in der  Jugend zu lachen, hä??? da ist die Pubertät, die eher zum Heulen ist, da sind die Überlegungen darüber, wie ich meine Talente am besten fördere und fordere, falls überhaupt vorhanden und für mich erkennbar. Das alles sind also Gedanken, die zum Lachen keinen Anlass geben, oder ??

 

Nun ist aber das Jammern bei mir eher so zu sehen, als dass ich damit mir selbst die Schranken der Ernsthaftigkeit beseitigen will. Ich kann ja nicht immer nur lachen, oder????? Humor und Ernsthaftigkeit liegen oft nah beieinander. Das ist auch gut so. Nichts ist schlimmer als so eine verbissene Ernsthaftigkeit, die einen dazu zwingt, sich auf Gegebenheiten zu konzentrieren, die man nicht will. 

 

Nehmen wir z.B. mal eine Chorprobe; es könnte genauso so gut ein Turnabend sein, oder sonst irgendetwas regelmässiges. Da ich nun ja mal als Chorleiterin so richtig "um mich gehauen habe" paßt mir das Gejammere über eine Chorprobe halt am besten. Zum besseren Verständnis sei gesagt, dass ich das Chorleiterleben schon seit fast 7 Jahren beendet habe; ab und zu singe nochmal  in einem Chor, weiss also - wie schon erwähnt- wovon oder worüber ich rede.

 

Also, der immer wiederkehrende Tag einer Chorprobe fängt schon damit an, dass man an diesem Tag überhaupt keine Lust hat. Das Wetter ist sommerlich warm, man mag lieber daheim die Vöglein zwitschern hören, als sich ungeübte Töne einverleiben zu lassen. Oder im Winter, da mag man nicht als altes Weib noch abends mit dem Auto unterwegs sein; usw. Es gibt genügend Gründe, immer und immer wieder, einer Chorprobe fernzubleiben.

 

Da ist aber dann die von mir oben erwähnte Ernsthaftigkeit. Ja du lieber Himmel, was mache ich denn jetzt, fragt mein Gewissen ? Ernst oder Spass, Jammern oder Lernen ? Ja ist doch ganz einfach: Ich tue das, was mein Herzbauch oder Bauchherz mir sagt, und das funkt in mein Gehirn: "Chris, jetzt mach dich auf die Socken, schliesslich hast du doch Freude am Singen, auch wenn die ungeübten Töne so lästig sind". Jaja, der Herzbauch, der ist meine 2. Seele, der weiss genau, was los ist, der sagt mir,was ich tun soll.

 

In meinem Alter könnte man getrost sagen: "ich muss nichts mehr müssen", jemine, der Herzbauch aber oder das Bauchherz; gewiss, ich bin froh, dass ich die Beiden habe. Für heute ist erst mal genug gejammert.

 

 

Montag-Jammer

Singen mit Senioren
Singen mit Senioren
  1. Montags war früher für mich immer der Tag des Jammers, des heulenden Elends; der Tag der unerledigten Dinge oder der neu anzufangenden.  Aber es war auch der Tag der Musik für mich, montags hatte ich Chorprobe, und sobald ich den damaligen Job erledigt hatte, heimkam, setzte ich mich ans Klavier und spielte nochmal alle Chornoten durch, die wir für die abendliche Probe brauchten. Entwarf neue Texte zu alten Melodien oder komponierte auch mal hin und wieder selbst ein kleines Stück, das wir dann gemeinsam einstudierten.

 

  1. Beim Umgang mit der Musik, wenn ich das mal so locker dahersagen darf, ging und geht es mir immer gut. Vor allem, wenn ich Harmonien höre, die meiner Seele guttun. Dieses disharmonische Zwölftonzeugs, nein, ich kann es nicht hören. Hans Werner Henze oder A. Schönberg sind sicherlich hervorragende Musikanten, aber für mich ist diese Musik unausstehlich,wahrscheinlich, weil ich zu doof bin, sie zu verstehen. Das nur am Rande. 
  2.  
  3. Also, bei der Musik hört alles Jammern auf, sozusagen verwandelt sich mein Jammer in Freude und Wohlergehen. 
  4.  
  5. Das Foto da oben, das zeigt mich beim gemeinsamen Singen mit den Senioren unserer Stadt. Ein Mitsingender hat dieses Foto geschossen, ich finde es irgendwie passend. Mund auf und raus mit den Tönen.
  6.  
  7. Neulich sagte ein mir  bekannter, in vielen musikalischen Dingen sehr versierter Chorleiter zu den Männerstimmen in seinem Chor: "Nur den Kiefer bewegen, nutzt nichts", da hat er Recht. Fand ich lustig diesen Spruch. 
  8. Inzwischen habe ich jedoch die Beteiligung in dieser Gemeinschaft aufgegeben. Irgendwie
  9. hab ich mich dort nicht mehr wohlgefühlt, und : Ich muss nichts mehr müssen.  Was das menschliche Miteinander angeht, da habe ich wohl zuviel erwartet.Das Herumscharwänzeln um den der "davorsteht" und zwar immer von den selben Leuten, und der Davorstehende genießt es offenbar und merkt nicht, dass der andere Teil der Gemeinschaft sich außen vor gelassen fühlt, alles das alles ist nicht mein Ding. Adieu also!!!!

Nachbar-Jammern

Na dann auf ein Neues: Nachbarn können gut sein, nett sein, böse sein, laut sein, hilfsbereit sein oder gar unausstehlich sein. Jeder ist ein Nachbar, wenn er nicht auf einer Insel wohnt.Wir haben -linkerseits- gute, liebe, hilfsbereite, nette Nachbarn. Rechterseits,klar die sind auch nett;  es sind Nachbarn, die sehen nur bis zu ihrem eigenen Tellerrand. Als diese neuen Nachbarn damals einzogen, war das fast so, als hätten wir hier eine Grossbaustelle. Klar, dass da gewerkelt, gebohrt und gehämmert wird im neuen Heim, ist verständlich. Schliesslich will man es sich schön machen, das Reihenhäuschen. Da kümmert es doch nicht, wenn die anderen, die alten Nachbarn bis spät nach 22. Uhr noch vom Hämmer und Bohren ganz dusselig sind. Man hatte das Gefühl, als würden die neuen Nachbarn sich ein neues Haus bauen, so laut und anhaltend lang ging das. Da wurde nicht mal an der Tür geklingelt und Bescheid gesagt: "tut uns leid, heute dauert es mal ein wenig länger"... das hätte schon genügt,um Geduld zu haben. So aber war die typische Nachbar-Feindschaft vorprogrammiert. Sie -die Neuen- interessieren sich ausschliesslich für sich und ihre Welt, so nach dem Motto: " was geht mich das an, wie es anderen Menschen geht, Hauptsache, mir geht`s gut". Da saust der "hochbegabte", von seinen Eltern zärtlich genannte "mein Sohn kann Mozart"-Sprössling.... zigmal die Treppe rauf und runter, nein, der saust nicht, er springt, ohne Rücksicht darauf, dass vielleicht die Nachbarn, nämlich wir zur Linken, das nicht so toll finden, denn es wackelt jedesmal die ganze Bude, wenn Herr Mozart dieses Springen praktiziert. Seine Mamma macht es ihm ja vor, nur die kann nicht mehr so springen, weil in die Jahre gekommen, so um die 40 (*ggg) aber sie poltert halt, stampft sozusagen die Treppen rauf und runter. Das ist aber noch nicht alles: Herr Mozart übt am Klavier, ja das ist kein normales Üben, das ist das arme Instrument malträtieren, ihm wehtun, es sich untertan machen -das machen normalerweise nur wirkliche Musiker (???) ehrlich, so schnell wie Herr Mozart-Sprössling ,spielt keiner, da kommen die 88 Tasten kaum mit, so rapide werden sie gedrückt,gestreift,gerupft usw..... Töne werden zwar produziert, jede Menge Töne innerhalb hundertstel von Sekunden, ja, eine Menge von Tönen. Die einzige Möglichkeit die Ohren dagegen zu schützen ist: Radio an, dann hört man wengstens die eigene Musik. Nun spiele ich ja selbst Klavier,seit über 40 Jahren. Da kommen auch eine Menge Töne zusammen, aber in einer viel längeren Zeit *grins, und ich habe  in Rücksicht auf meine Nachbarn mir extra ein digitales Klavier zugelegt, das man leiser stellen kann, wenn man übt.

Im übrigen nützt der ganze Ehrgeiz, die ganze Überei gar nix, wenn da kein Talent ist.

 

 Wie dem auch sei: Lassen wir Herrn Mozart seine musikalischen Eingebungen, sie haben mich nur kurz interessiert.

 

Und inzwischen habe ich mir ein dickes Fell angeeignet und meinen rheinländischen Humor aus der Versenkung geholt.

Nachbarn sind auch Menschen *ggg



FREUNDSCHAFTS-JAMMERN

 

Der Mensch braucht Menschen, er braucht Freunde. Wer behauptet, er brauche keine anderen Menschen, der ist entweder ein gekonnter Einsiedler, oder ein eingefleischter Alleinlebender, der mit sich selbst oder mit seinen Tieren redet.

Kann ja ganz schön sein, mal so alleine, aber auf Dauer????  Viele Menschen leben alleine, gewiss, und viele Menschen sind einsam, aber nicht jeder Mensch der alleine lebt, ist einsam. Er zieht es jedoch vor, ohne Freundschaften auszukommen. Diese Menschen muss ich insgeheim bewundern. Ich brauche Menschen um mich herum, die Kommunikation, das Austauschen von Gedanken, Empfindungen und so weiter.

Freunde zu haben, das hört sich erst einmal gut an. "Ich habe viele Freunde"!! Wow, wer das sagen kann, der ist zu beneiden oder???  Ich bin schon froh, wenn ich einen

einzigen Freund (Freundin) haben darf.

Freundin zu sein oder eine Freundin zu haben, kann auch anstrengend sein. Gerade unter Frauen ist Freundschaft oftmals kompliziert, weil Frauen von Freundschaft zuviel erwarten.  Eine Freundschaft muss auch aushalten können, d.h. verstehen können. Wenn ich nicht so sein darf als Mensch, wie ich bin, dann kann ich auch keine Freundin sein, allenfalls eine gute Bekannte. Es darf auch nicht so sein, dass Freundschaften einseitig sind, will sagen:

Geben und nehmen auf beiden Seiten. 

Ja sicher, oben steht es schon: Ich brauche Menschen um mich herum, ABER: es muss nicht (immer) Freundschaft sein. Die Hauptsache ist, dass man sich auf einen Menschen verlassen kann.


Kirchen-Jammern

das ist die  größte aller Jammerei: das Gejammere über die Kirche, den Klerus an sich. Damit hab ich ja nun Gott sei Dank nichts mehr mit am Hut, aber es gab eine Zeit, so vor ca. 5-6 Jahren, da war ich doch stark involviert in dieses ganze falsche Gefüge der Kirche mit alten Verkrustungen, mit machtbesessener Hierarchie, ja und

sogar mit mobbing.

Heute sehe ich das aus anderer Sicht.  Es geht mir schier nicht um die Kirche, sondern um die Musik, die sacrale Musik. Denn die wunderbaren Kompositionen wie z.B. das Mozart-Requiem oder auch das von Verdi, um nur 2 zu nennen, diese Musik hat mich mein ganzes Leben -vom Klosteraufenthalt bis zum Konservatorium begleitet, und ich bin immer noch stark beeindruckt und auch berührt, wenn ich z.B:das  Lacri mosa aus dem Mozart-Requiem höre, oder das wunderbare "Pie Jesu" von A.L. Webber.  Also was war jetzt mit Gejammer, Kirchen-Jammer:? Ach ja; letztens sangen wir an einem Samstagnachmittag mit dem Chor zur Verabschiedung einer langgedienten Organistin in der Kirche. An sich ist das ja ein schöner, und bewegender Anlass, war es auch. ABER: diese langatmigen Predigten überhaupt und an diesem Nachmittag besonders, diese Lobhudelei, obwohl man ganz genau weiß, was da alles an Querelen mal war, wie überall, wo Menschen arbeiten. Was ich damit sagen will ist:  Es wird geschimpft, gemobbt, ja das auch, auch in der Kirche, da besonders, aber wenn es dann um das öffentliche "Darbieten" geht, dann wird gelobhudelt, geschmeichelt usw. Das ist nicht zum Aushalten, falsch ist das, ganz falsch. Und der Prediger, der da am Altar steht, sein Stimmlein erhebt, mittels Mikrofon in die Kirche tönt, wie toll doch diese wunderbare gemeinsame Zeit im Dienste der Kirche war, oh mein Gott, mir kommen die Tränen. Gewiss muss man das alles über sich ergehen lassen, wenn man über Jahrzehnte so einen schönen Dienst wie das Orgelspielen usw. versehen hat, ich hab`s ja selbst auch jahrelang gemacht, aber: ich lehne es ab, gelobhudelt zu werden, weil es - wie gesagt- falsch ist. Ein Pfarrer, ein Pastor, ein Priester, das sind alles Menschen, die ihre Menschlichkeit fast noch offener zu Tage tragen, als ihr "würdiges" Amt. Ja ich denke manchmal, dass sie dieses Amt auch dazu benutzen, um ihr Machtgefühl zu demonstrieren, und dann sind sie doch alle wieder so UN-menschlich. Und die Schwachen, die Klein- und Leichtgläubigen, herrje, die glauben halt alles, was durch`s Mikro und anderswo durchgesagt wird. Das ist ja richtig schlimm, jawohl. Da könnte ich mich aber jetzt in Rage reden (schreiben) deshalb höre ich mal auf......

Da fällt mir noch ein:

Manche Kleriker haben ein falsches Macht- und Menschenverständnis.

Manche Kleriker sind nicht in der Lage, Fehler einzugestehen, sich selbst nicht und anderen erst recht nicht.

Manche Kleriker gehen nicht auf die Menschen zu, sondern behandeln diese von oben herab, das sind wirklich die schlimmsten Kirchenmänner.


am PC kre-iert
am PC kre-iert

Grippe-Jammern

 

Dieser Tage zieht die Grippe durch`s Land. Trifft mich nicht, dachte ich. Falsch gedacht. Nein, nicht dass ich die Grippe hätte, aber die Anzeichen dafür sind schon

ziemlich fies. Geschwollene Augenlieder, Juckreiz in der Nase, in den Augen usw.

Es hat mich irgendwie erwischt.  Singen ist abgesagt, Arztbesuch an-gesagt. Obwohl 

mein Hausarzt zu mir sagte, dass ich ein sogenannter "Arztflüchter" sei, wird er diesen Ausdruck wohl mit Bedauern zurücknehmen müssen, denn nun ist die Flucht ZUM Doktor eine Notwendigkeit. Gut, gut, das betrifft ja Tausende von Menschen, Grippe, Erkältung usw. was soll ich da also jammern. Na, weil`s so schön ist das jammern, und es hilft mir, ehrlich. Der geneigte Leser sollte das an sich auch mal ausprobieren: Alles aufschreiben, was bedrückt, da wird  das Jammern manchmal zum Erlebnis.